...Margo's Geschichte


Eine starke Frau mit einer großen Botschaft

1972

Der Rhizinuscocktail von Tante Helene, ihres Zeichens Hausgeburtshebamme der ländlichen Gemeinde Herzogenburg, zeigt seine Wirkung, so dass an einem Samstag im Herbst, am 14. Oktober 1972 im Eiltempo ein Mädchen im elterlichen Schlafzimmer zur Welt kommt. Ein Wonneproppen mit fast vier Kilogramm.

Margo.

Unter den Kopfpolster der Wiege versteckt der Storch wohl noch eine kleine Beigabe. Erst Jahre später soll diese „Gabe“ entdeckt werden. Dann nämlich, als Margo anfängt, neben dem Sprechen auch das Singen zu probieren.

 

1975 – 1978

Musik wird zu der Leidenschaft des Kleinkindes. Egal, ob es die Schlagermusik aus dem elterlichen Radio in der Küche oder die Popmusik ihrer beiden Schwestern zwei Zimmer weiter ist , Margo kann sich für die Vielfalt der Klänge und Stimmen begeistern, und sie lauscht intensiv, um es dann selbst wieder zu geben. Als Mikrophon muss der Mixerquirl der Mutter herhalten.

 

1979

Die Bühne, mit der sie so lange geflirtet hatte, ruft sie nun, siebenjährig, zum ersten Mal. Besser gesagt, ein Musiker fordert sie energisch auf. Auf der pompösen Trachtenhochzeitsfeier eines ihrer Cousins. Durch die Lautsprecher erklingt plötzlich: „Margo, Margo! Wo ist die kleine Margo?“

Obwohl Margo’s Herz in die Hose fällt vor Schreck, steht sie auf und marschiert schnurstracks auf die große Bühne des Volksheimes zu. An die 300 Augen beobachten gespannt und erwartungsvoll die Szene.

Und nun die Treppen hinauf! Oh Gott! Ein neues Prickeln durchfährt sie und als sie dann oben steht und die Musik zu spielen beginnt ist alles ganz leicht. Endlich ein Mikrofon in Händen, statt dem Mixerquirl, endlich ein richtiges Publikum, endlich eine Bühne! WOW! Und richtig viel Applaus! Und viele Zugaben!

In dieser Stunde beginnt eine neue Ära in ihrem Leben. Das erste Mal wird ihr bewusst, dass sie eine Sängerin ist. Und nun wird auch klar, was für eine Gabe in ihre Wiege gelegt wurde: ihre Stimme. Und sehr viele Menschen wissen scheinbar davon, denn immer wieder wird davon gesprochen. ;-)

 

1980 - 1981

Sie wird ein kleiner Star in der Stadt und in den lokalen Wochenzeitungen liest man immer wieder Artikel über das „Wunderkind“. Die Oberndorfer Faschingsgilde feiert einen Publikumsansturm, denn auch von den umliegenden Bezirken besuchen nun Menschen die Veranstaltung.

Margo hat viel Lampenfieber, dennoch überwiegt die Anziehung der Bretter, die die Welt bedeuten. Es ist ein schönes Gefühl, das Publikum begeistern zu können.

Doch es gibt auch eine Kehrseite der Medaille: in der Schule unter den Mitschülern hielt sich die Begeisterung in Grenzen: sie wird beneidet und oft ausgeschlossen. Die Volksschülerin beginnt darunter zu leiden, von Erwachsenen auf ihr Talent angesprochen zu werden, vorsingen zu müssen, denn die Kinder halten sie nun für eingebildet und „anders“. Die Einsamkeit wird ihre treue, doch ungeliebte Gefährtin.

Dennoch ist Margo wohl ein munteres, doch auch ein schüchternes Kind, sehr artig außerhalb der eigenen vier Wände. Es geschieht nun häufiger, dass Manager und Bands bei ihren Eltern anrufen, weil sie sie engagieren wollen. Alles, was im Örtchen bleibt, Faschingsveranstaltungen, Muttertagsfeiern, Auftritte in Altenheimen oder Familienfeiern, ist überschaubar und für die kleine Landpomeranze kein Problem. Doch Margo ist skeptisch und ängstlich. So kommt es ihr sehr befremdlich vor, mit 8 Jahren einen Job als Frontsängerin einer bereits etablierten Tanzband angeboten zu bekommen, verrauchte Probelokale unter lauter erwachsenen Männern, die teilweise alkoholisiert sind. Sie macht das nicht.

 

1982

Margo hat sich in die Herzen der Herzogenburger gesungen. Jeder scheint die Tochter des Gemeindedieners zu kennen, immer wieder wird sie auf der Straße angesprochen.

Nicole gewinnt für Deutschland den Eurovisions Song Contest und ihr Lied „Ein bisschen Frieden“ macht auch in Margo’s Heimat Furore, denn auch ihre Version von dem Lied kommt gut an.

Der berühmte Produzent Nicole’s , Ralf Siegel, soll in Margo’s späterem Leben eine markante Bedeutung bekommen.

Sie bekommt ein Angebot für ein Höchststipendium an der Wiener Hochschule für Hochbegabte. Nie und nimmer will sie von zuhause weg. Viel zu vieles liegt im Argen, die Mutter ist schwer krank, der Vater frönt dem Alkohol, es ist unvorstellbar für sie, das Elternhaus zu verlassen, zu groß sind die Verlustängste.

So bleibt sie daheim. Ob es eine gute Entscheidung ist?

 

1983 – 1984

Luxemburg gewinnt den Song Contest mit Corinne Hermes. Der Song: „Si la vie est cadeau“. Das neue Lieblingslied der sprachbegabten Sängerin. Immer noch wollen die Leute am liebsten „Ein bisschen Frieden“ von ihr hören, doch sie würde nun gerne poppiger werden. Das Publikum akzeptiert es, doch die süße, unschuldige Margo ist ihnen lieber. Margo bekommt zusehends ein Problem mit ihrem Engel-Image.

Einer der Gründe liegt ihrem aktuellen Privatleben zugrunde:

Jahrelang ist sie Opfer eines pädophilen Freundes der Familie, der sie zum Schweigen verpflichtet, um ihre Familie zu schützen. Das gut erzogene Kind hat nicht gelernt, einem netten Erwachsenen gegenüber nein zu sagen.

Mit vierzehn kann sie sich aus dieser destruktiven Abhängigkeit befreien.

Diese Erfahrung trägt wesentlich dazu bei, dass die junge Künstlerin sich eher zurückzieht, denn offensiv ihre musikalische Karriere voran zu treiben.

 

1985

Sie verliebt sich das erste Mal unsterblich. Doch das Schicksal meint es nicht gut. Der um 8 Jahre ältere Polizist verunglückt bei einer Schussübung tödlich.

Margo zieht sich völlig zurück und beschließt, nun auch die Musik aufzugeben.

 

1986

Zwei ihrer Onkeln drängen dennoch immer wieder und melden sie zum Vorsingen bei der „Rudi Carell Show“ an. Mit „Everlasting love“ von Sandra und „Das Würfelspiel“ von Juliane Werding kann sie die Jury in Wien überzeugen.

Wenige Wochen später stellt sich ein ORF-Team vor ihrem Elternhaus auf, doch Margo ist nicht da. Ein Nachbar erzählt ihr am Abend von dem prominenten Besuch. Er lässt ausrichten, sie müsse sich prompt melden. Die Angst vor dem großen Unbekannten ist jedoch stärker...sie kapituliert und lässt es sausen.

 

1987 - 1988

Mit fünfzehn kommt ein Musiker einer Tanzband auf sie zu und so kommt es zur Gründung der ersten eigenen Band.

„Margot S. & Band“ wird in Heiligeneich unter der Leitung von Pianist Michael Muck gegründet. Man schreibt erstmals eigene Lieder, geht in Studios, gibt Konzerte, vorwiegend Benefizkonzerte (Traismauer, Pöchlarn, Wien, Tulln).

Beim „Pop-O-Drom“ , dem bekannten Band-Wettbewerb in Wien erreicht die Band den vierten Platz.

Ein Vorsingen für „Die große Chance“ verläuft aufregend. Das erste Mal beim ORF, so viele bekannte Gesichter aus dem Fernsehen. Einer der Juroren, Richard Österreicher, ruft ein paar Tage später persönlich an, um zu vermelden, er hätte sehr wohl das besondere Talent der jungen Dame erkannt, jedoch wäre es zu früh, sie „da hinaus“ zu schicken. Er wollte noch 1-2 Jahre warten...

 

1989 – 1990

Inzwischen wurde vom Bandleader selbst ein eigenes Studio gebaut. „Polysound“. Sie mag die Arbeit im Studio gerne, doch es wird ihr zu einseitig, sie will Bühnenerfahrung sammeln und nach vier Jahren bekommt sie ein Angebot einer Kommerzband. Mit den „Jets“ singt sie bei Firmengalas, Zeltfesten, Ballveranstaltungen, manchmal Marathonauftritte von 8 Stunden.

 

1991

Margo heiratet zum ersten Mal.

 

1992

Im Herbst 1991 lernt sie über einen befreundeten Keyboarder der Band, Klaus Bergmaier, den Produzenten Andreas Slavik kennen. Der begnadete Musiker konnte bereits zu diesem Zeitpunkt auf vielversprechende Referenzen verweisen, er hatte mit Donna Summer, Harold Faltermeyer, Maggie Reilly, Bonnie Tyler, Pet Shop Boys, La Toya Jackson, uva. Gearbeitet, sowie fantastische Filmmusik komponiert, wie produziert. Unter anderem wurde er bekannt mit „Indian Spirit“,dem außergewöhnlichen Indianer-Werbespot von C&A, welchen er mit Susanne Kemmler gemeinsam veröffentlichte.

Slavik erkennt das Talent von Margo und schlägt zunächst vor, die junge Sängerin in sein Studio nach München einzuladen, um mit ihr ein Demo für Maggie Reilly ein zu singen.

Doch nach dem ersten Studiobesuch ist klar: Margo selbst soll dieses Lied singen.

Man schlägt eine Zusammenarbeit vor, es soll miteinander komponiert und getextet werden. Margo stimmt zu.

 

1993

Der Vater verstirbt und hinterlässt eine große Lücke. Die Vater-Tochter-Beziehung war stets ambivalent gewesen und der Abschied war sehr überraschend wie tragisch für Margo, die ihren Vater vergöttert hatte, bis der Alkohol ihn ihr wegnahm. Sie musste damals etwa 5 Jahre alt gewesen. Doch die Folgen waren weitreichend. Erst jetzt kann sie diese erkennen. Und mit dem Fallen dieser Zensur kommt nun auch das Trauma des Missbrauchs zutage.

Mit dem Tod bricht eine Pseudo-Heile Welt zusammen, sie beginnt eine Therapie und damit wird auch der Weg in ein neues Leben geebnet.

Aus Margot, wie sie von ihren Eltern getauft wurde, wird Margo. Mit dem Verzicht des „t“’s verbannt sie nun endgültig die Tragik, die Strenge, das sachlich Abgeklärte, das Püppchenhafte aus ihrem Leben.

Auch musikalisch möchte sie ihre persönliche Identität nun ändern. Die Sängerin nennt sich von nun an „SHAH“

 

1994

Erster Plattenvertrag

Ralf Siegel wird auf die österreichische Sängerin aufmerksam. Er bietet ihr einen Plattenvertrag an. Sie nimmt an. Die erste Single „Join hands together“ wird veröffentlicht und international vertrieben. https://www.youtube.com/watch?v=mxAUBMGuBdo

 

1995 – 1997

Die Künstlerin fühlt sich in eine Schublade gepresst, sie soll Schlager singen, auch von einer Song-Contest Teilnahme wird gesprochen; sie soll nach München ziehen, doch es liegt ihr fern, sie kann sich absolut nicht mit der Großstadt anfreunden.. Die Welt der Berühmten und Reichen, in die sie nun schnuppern darf, macht ihr Angst, ihre „kleine“ Vergangenheit holt sie ein. Sie möchte raus aus dem Plattenvertrag. Immer noch in der Aufarbeitung mithilfe von Therapien sieht sie nun so vieles aus anderen Augen und möchte sich distanzieren von einem Dasein des zwanghaften Strebens und finanziellem Überflusses, sowie Prestigedenkens. Und ganz und gar der gesellschaftlichen Prostitution adieu den Rücken kehren.

Zuhause hat sie unterdessen ein Psychologiestudium begonnen.

Nebenbei jobbte sie als Redakteurin bei einer Lokalen Wochenzeitung. Es gelingt, den Plattenvertrag zu lösen.

 

1998

Margo erwartet ihr erstes Kind. Diese Erfahrung wird bislang das nachhaltigste sein, was ihr Leben in den Grundfesten erschüttert. Mutig stellt sie sich ihren vielen Ängsten und mit der Herausforderung der Geburt ihrer Tochter im Frühling 1998 wird sie selbst neu geboren. Nichts ist wie es war. Das Leben hat eine neue Dimension bekommen.

 

1999 - 2003

Margo geht in ihrer Mutterrolle auf, für eine Weile hatte sie gar die Musik vergessen. Doch nach und nach vernimmt sie den Ruf der Bühne wieder.

Nachdem sie sich von ihrem Mann trennt, stürzt sie sich neugierig ins Tourleben, nicht zuletzt, da sie nun alleinerziehend ist und auch alleinverdienend. Etwas eigenes zu starten wäre im Moment nicht lukrativ genug, also streckt sie die Fühler nach Alternativen aus. Die österreichische Profi-Tanzband Lifebrothers suchen per Inserat in der NÖN eine Sängerin und Margo ward gefunden. Ein guter Kompromiss, ein fixes Engagement bei einer gut gebuchten Gruppe, außerdem eine gute Gelegenheit, Bühnenerfahrung zu kriegen.

Nun folgt ein Hochleistungs-Marathon von bis zu 115 Gigs im Jahr. Es ist eine solide Arbeit, die Musikgruppe arbeitete weitestgehend richtig professionell. Dennoch hat Margo mit Identitätsproblemen zu kämpfen. Junge Menschen popowackelnd zum Alkoholkonsum zu animieren, mit dieser Aufgabe fühlt sie sich überfordert. Die Sängerin gibt bei jedem Auftritt mindestens 200%, einer zugedröhnten Meute entgeht so etwas, einen berufenen, beherzten Musiker laugt das auf Dauer aus. Das energetische Ungleichgewicht wächst von Jahr zu Jahr.

In ihrer Freizeit beginnt sie, eigene Songs zu schreiben. Nach knapp vier Jahren verlässt sie Ende Jänner – bei gutem Wind sozusagen - spontan die Truppe.

Schon am nächsten Morgen läutet ihr Handy Sturm. Und innerhalb einer Woche bieten ihr 14 österreichische Musikgruppen und eine deutsche Band Jobs als Frontsängerin. Sie bieten teilweise völlig überzogene Gagen an. Manche sind dabei vehement hartnäckig. Ein Anrufer erklärt, er würde sofort seine Sängerin aus der Band rausschmeißen. Heftig.

Aber Margo hat kein Interesse mehr am Kommerz. Genug davon. Auf zu neuen Ufern.

STARMANIA

Eine Freundin meldet sie zur Casting-Show „Starmania - New generation“ an. Nach drei, teils merkwürdigen Castings erhält sie den Anruf, dass sie „Weiter“ ist, doch die Freude ist getrübt. Im Grunde sieht sie sich nicht bei einer solchen Show und einen Tag vor Vertragsunterzeichnung und Kostümprobe sagt sie ab.

Die Bewertungen und Kommentare, teils semiprofessioneller selbsternannter „Experten“ ist ihr zutiefst zuwider. Außerdem scheint manchmal mit zweierlei Maß gemessen zu werden. Nicht unbedingt musikalisches Talent schien entscheidend. Da dies Margos starkem Gerechtigkeitssinn zuwider steht, hat sie eigentlich keine andere Wahl, als sich dagegen zu entscheiden.

 

 

2004 - 2005

Margo begibt sich auf Expedition.

RAT-PACK

Sie wird eingeladen, bei einer Rat-Pack-Show mit Chris Heart und dem Blue-Danube Orchester, mitzusingen. Es finden zwei Auftritte im VAZ St.

Pölten statt, die sehr geschmackvoll und festlich über die Bühne gehen.

Margo macht Bekanntschaft mit neuen Musikern, neue Eindrücke, neue Horizonte.

Sie lernt den jungen Gitarrenvirtuosen Alex König kennen. Er ist Mitglied der Irish-Folk-Musik-Formation „Ballycotton“. Eine harmonische Verbindung. Eine Vielzahl sehr stimmungsvoller Lieder entsteht. Unter anderem auch „Lieschen“ und „Sterben im April“.

ABBARIGINAL

Mit Musikjobs hält sie sich und ihre Tochter über Wasser. Margo genießt einen ausgezeichneten Ruf, wenn es um prompte und professionelle Umsetzung geht.

Da die Rolle der Anna-Fried“ von Abbariginal unerwartet ausfällt, springt Margo für diese in Passau, München-Zirkus Krone, Augsburg und Berlin ein. Eineinhalb Tage war Zeit geblieben, um das gesamte zweieinhalbstündige Programm samt Choreografien zu proben.

TUT GUT

Für ein „gesundes Niederösterreich“ singt sie gemeinsam mit Stefan Wessel den „Tut gut“-Song. 

 

WOLGANG AMBROS

Gelegentlich jobbt sie als Backgroundsängerin bei Wolfgang Ambros. Sie tritt in Schwechat, Wien, Kärnten und Tulln auf.

Margo heiratet in Krems zum 2. Mal. Sie singt bei Hochzeiten, Taufen und Firmengalas.

 

2006 - 2008

Im Sommer 2006 kommt ihre zweite Tochter zuhause zur Welt.

Im Jänner 2008 wird Margos erster Sohn wird geboren. Ebenfalls Zuhause. Seine schwierige, dennoch wundersame Niederkunft beflügelt sie und die energische Künstlerin könnte nun Bäume ausreißen.

Als im April diese schreckliche Fritzl-Sache auffliegt sieht sie ihre Zeit gekommen. Nun würden die Leute offen sein für dieses Tabuthema „Sexueller Missbrauch“.

Sie bietet ihr Inzest-Lied „Lieschen“ verschiedenen Sendern in Österreich an. Die Resonanz ist vorwiegend positiv, doch es passt in kein „Schema“. Zwei namhafte Wiener Produzenten würden es gerne produzieren, doch durch den Einbruch im Musikbusiness fehlt es an allen Ecken und Enden am nötigen Budget. Und den anderen ist es „zu heikel“.

So bleibt sie auf der Nummer sitzen. Sie produziert dennoch in Eigenregie ein "Low-Budget-Video". 

 

Eine Band wird gegründet. Und die Proben finden vorerst zuhause statt, da sie ihren Sohn noch weit übers erste Lebensjahr hinaus stillt.

 

2010

Auftritt bei Scherasade im „Aux gazelle“ in Wien zugunsten SOS Kinderdorf.

 

2011

Cafe Carina, Wien

Juni: Sonnenparkfest St. Pölten

September: Höfefest Herzogenburg

 

2012

Geburt ihres zweiten Sohnes. Als Mutter von vier Kindern ist sie nun mehr als ausgelastet und die künstlerische Arbeit muss warten.

Gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern wird die Wohnzimmerproduktion in Form eines Weihnachtsalbums produziert. Siehe: "Es ist für uns eine Zeit angekommen".

Das Familienprojekt nennt sich "MaChriSaNoSaMo" und setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der jeweiligen Mitglieder zusammen. 

 

2013

Sie beginnt Bücher zu schreiben, Autobiografisches aus ihrem Leben, sowie Fachliteratur zum Thema „Selbstbestimmtes Gebären“.

 

2014

Margo beginnt am neuen Programm zu arbeiten.

Da die Wirtschaftskrise langsam immer mehr Menschen in den Bann zieht, wächst in Margo zunehmend das Bewusstsein darüber, dass sich alles ändern muss. Sie grollt mehr denn je mit der verwöhnten Gesellschaft, in der sie lebt und beschließt im Herbst als Demutsübung und Experiment auf die Straßen Wiens zu gehen, um zu musizieren. Immer wieder spricht es Menschen an, worüber sie spricht und singt und sie hofft auf wachsende Polarisierung unter den Menschen.

Ihre Botschaften:

Horch zua!

Schau hin und hilf!

Steh’ auf und kämpfe für dein Recht und eine menschlichere Welt!

 

2015 - 2016

Es ist ruhig um Margo, denn sie ist am Schreiben und Liedermachen. 

 

2017

Proben, Komponieren, Bücher schreiben; sehr intensiv beschäftigt sie sich in diesem Jahr mit dem kontroversen Thema der Flüchtlinge, die nach Österreich gekommen sind. Offensiv möchte sie sich diesem Thema stellen. Sie lernt selbst nach und nach persönlich viele der traumatisierten Menschen kennen und veröffentlicht unter ihrem Autorennamen M.C. Strobl das Buch "Durst", in der ein junger afghanischer Flüchtling seine persönliche Geschichte erzählt. Parallel arbeitet sie an einem neuen Musikprogramm zum Thema "Menschlichkeit". Wir dürfen gespannt sein...